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— Leistung 03 / Finanzieren

Finanzierung mit Banking-DNA.

Über 25 Bankenpartner. Hypothekarstrategie aus erster Hand — von SARON über Tranchenmix bis Pensionskassen-Optimierung. Banker für Banker, nicht Vertrieb.

— Strategiefelder

Was wir für Sie übernehmen.

Hypothekarstruktur

Optimaler Mix aus SARON und Festhypothek mit gestaffelten Laufzeiten. Diversifikation des Zinsrisikos.

Bankenvergleich

Konditionsanalyse über 25+ Anbieter. Transparente Übersicht der besten Offerten — Sie entscheiden.

Tragbarkeitsplanung

Detaillierte Tragbarkeits- und Stresstest-Analyse. Was passiert bei Zinsanstieg auf 4 %, 5 %, 6 %?

Pensionskassen-Optimierung

WEF-Bezug, Verpfändung oder Kombination — was steuerlich und langfristig sinnvoll ist.

Verlängerung & Refinanzierung

Frühzeitige Strategie für bestehende Hypotheken. Verlängerung 12–24 Monate vor Ablauf prüfen.

Investorenfinanzierung

Renditeobjekte, Mehrfamilienhäuser, gewerbliche Liegenschaften. Spezialfinanzierungen mit Tilgungsplan.

Das Zinsumfeld 2026 nüchtern eingeordnet

Der SNB-Leitzins liegt seit Juni 2025 bei 0.0 % und wurde am 18. Juni 2026 bestätigt. Zehnjährige Festhypotheken bewegen sich derzeit um rund 1.4 bis 1.6 %, SARON-Hypotheken nahe null. Das hält die Finanzierung von Wohneigentum attraktiv — die konkrete Kondition hängt aber von Bonität, Belehnung, Objekt und Anbieter ab. Als unabhängiger Partner vergleichen wir über 25 Banken und Versicherungen, statt ein einzelnes Produkt zu verkaufen.

SARON, Festhypothek oder Tranchenmix

Die SARON-Hypothek folgt dem kurzfristigen Zins und ist aktuell sehr günstig, aber beweglich. Die Festhypothek sichert das heutige tiefe Niveau für die gesamte Laufzeit. Häufig ist ein Mix aus mehreren Tranchen mit gestaffelten Laufzeiten sinnvoll — er verteilt das Zinsänderungsrisiko und verhindert, dass die gesamte Hypothek zum gleichen Zeitpunkt erneuert werden muss. Welche Struktur zu Ihrer Risikofähigkeit und Ihrem Zeithorizont passt, rechnen wir konkret durch.

Eigenkapital, Tragbarkeit und Amortisation

Banken verlangen mindestens 20 % Eigenkapital, davon mindestens 10 Prozentpunkte aus harten Eigenmitteln ausserhalb der Pensionskasse. Die Tragbarkeit wird mit einem kalkulatorischen Zins von meist 4.5 bis 5 % gerechnet — nicht mit dem tiefen Marktzins — und die kalkulatorischen Wohnkosten sollten ein Drittel des Bruttoeinkommens nicht übersteigen. Bei der Amortisation der zweiten Hypothek prüfen wir, ob die direkte oder die steuerlich oft vorteilhaftere indirekte Variante über die Säule 3a für Sie günstiger ist.

— Häufige Fragen

Antworten zur Finanzierung.

SARON-Hypotheken sind aktuell günstiger, schwanken aber mit dem Marktzins. Festhypotheken bieten Planungs­sicherheit. Die optimale Wahl hängt von Risikoprofil, Reserven und Zinserwartung ab — wir analysieren das gemeinsam.
Mindestens 20 % des Kaufpreises, davon mindestens 10 % aus harten Eigenmitteln (Bargeld, Wertschriften, Säule 3a). Pensionskassengelder bis maximal 10 % können ergänzend eingesetzt werden.
Banken kalkulieren mit einem theoretischen Zinssatz von ~5 % plus 1 % Unterhalt und Amortisation. Diese Wohnkosten dürfen maximal ein Drittel des Bruttoeinkommens betragen.
Wir arbeiten mit über 25 Bankenpartnern und Versicherungen — Kantonalbanken, UBS, Raiffeisen, Migros Bank, Vaudoise, Helvetia und spezialisierte Hypothekarbanken. So finden wir die beste Kondition für Ihre Situation.
Erstgespräch und Strukturanalyse sind kostenlos. Konditionen für ein Mandat besprechen wir transparent — Vergütungsmodell wird vor Beauftragung schriftlich festgehalten.

Bereit für eine ehrliche Zweitmeinung?

Wir analysieren Ihre aktuelle Hypothek und zeigen Ihnen, was möglich wäre. Ohne Druck, ohne Verpflichtung.

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Unsere Arbeitsweise

Jedes Mandat beginnt mit einem kostenlosen, unverbindlichen Erstgespräch, gefolgt von einer lagegenauen Einschätzung statt einer Pauschalzahl. Wir schauen auf Gemeinde, Quartier, Objekttyp und Zustand und vergleichen mit realen Transaktionen aus Bern-Mittelland. Erst danach besprechen wir die Strategie. Betreut werden Sie direkt durch die Geschäftsführung — Sajeevan Satkunam als eidgenössisch diplomierter Immobilienbewerter mit fünfzehn Jahren Erfahrung und Sayan Satkunam mit Studienhintergrund in Banking & Finance — und nicht durch wechselnde Ansprechpersonen. Eine persönliche Antwort erhalten Sie in der Regel innert 24 Stunden.

Warum lokale Datentiefe entscheidet

Im Kanton Bern sind die Preise für Wohneigentum über die letzten zwölf Monate um rund 2.8 bis 2.9 % gestiegen. Der Durchschnitt sagt aber wenig: In Zentrumslagen der Stadt Bern werden Eigentumswohnungen über 10'200 CHF/m² gehandelt, in Köniz um 7'900, in ländlicheren Gemeinden des Kiesentals oder Gürbetals deutlich darunter. Wir pflegen deshalb eigene Marktdaten für über dreissig Gemeinden der Region und weisen offen aus, wo eine Zahl belegt und wo sie geschätzt ist — statt eine Genauigkeit vorzutäuschen, welche die Datenlage nicht hergibt.

Steuerliche Rahmenbedingungen im Kanton Bern

Wer im Kanton Bern kauft oder verkauft, sollte drei Grössen kennen. Die Handänderungssteuer beträgt 1.8 % des Kaufpreises und wird üblicherweise von der Käuferschaft getragen; zusammen mit Notariats- und Grundbuchgebühren ergeben sich Erwerbsnebenkosten von rund 3 bis 4 %, die aus Eigenmitteln zu finanzieren sind. Beim Verkauf fällt die Grundstückgewinnsteuer an, die ab dem fünften Besitzjahr um 2 % pro Jahr sinkt, bis maximal 70 % nach 35 Jahren — die grosszügigste Besitzdauer-Reduktion der Schweiz. Abzugsfähig sind wertvermehrende Investitionen sowie Makler-, Notariats- und Inseratekosten, nicht aber werterhaltende Reparaturen.

Das Finanzierungsumfeld 2026

Der SNB-Leitzins liegt seit Juni 2025 bei 0.0 % und wurde am 18. Juni 2026 bestätigt; zehnjährige Festhypotheken bewegen sich um rund 1.4 bis 1.6 %, der hypothekarische Referenzzinssatz liegt bei 1.25 %. Trotz dieses tiefen Niveaus rechnen Banken die Tragbarkeit mit einem kalkulatorischen Zins von 4.5 bis 5 % — das bleibt für viele Haushalte die eigentliche Hürde, nicht der Marktzins. Verlangt werden mindestens 20 % Eigenkapital, davon mindestens 10 Prozentpunkte aus harten Eigenmitteln ausserhalb der Pensionskasse.

Häufige Missverständnisse

Drei Annahmen führen in der Praxis besonders oft in die Irre. Erstens: Ein hoher Ansatzpreis lasse Verhandlungsspielraum. Tatsächlich schreckt er qualifizierte Interessenten ab, das Objekt bleibt am Markt liegen und wird am Ende unter Wert verkauft. Zweitens: Der tiefe Marktzins mache die Finanzierung einfach. Banken rechnen jedoch mit rund 5 %, weshalb die Tragbarkeit und nicht der Zins die eigentliche Hürde ist. Drittens: Eine Online-Schätzung genüge als Grundlage. Sie rechnet mit Gemeinde- oder Kantonsdurchschnitten und übersieht, dass sich Lagen innerhalb derselben Gemeinde um mehrere Tausend Franken pro Quadratmeter unterscheiden können.

Bern-Mittelland

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Wir vergleichen unabhängig über 25 Banken- und Versicherungspartner und rechnen Tragbarkeit und Struktur für Ihre Situation durch. Kostenlos und unverbindlich.

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