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Checkliste · Verkauf

Objekt für den Verkauf vorbereiten

Grosse Sanierungen rechnen sich vor dem Verkauf selten in vollem Umfang. Kleinere Massnahmen wirken dagegen überproportional: Entrümpelung, Malerarbeiten, die Reparatur offensichtlicher Mängel. Was Sie investieren, sollte den ersten Eindruck verbessern — nicht den Substanzwert erhöhen.

Für wen:
Eigentümerinnen und Eigentümer vor der Vermarktung
Wann:
Drei bis vier Wochen vor den ersten Fotos
Aufwand:
Je nach Umfang 1 bis 3 Wochen
Punkte:
19
0 von 19 erledigt0%
01

Was sich lohnt

0/6

Massnahmen mit hohem Wirkungsgrad pro investiertem Franken.

02

Was sich meist nicht lohnt

0/4

Investitionen, deren Rückfluss beim Verkaufspreis erfahrungsgemäss unter den Kosten liegt.

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Für die Fotos

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Für die Besichtigungen

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— Zur Einordnung

Warum Entrümpeln mehr bringt als Renovieren

Volle Räume wirken kleiner, unruhiger und ungepflegter, als sie sind. Wer konsequent ausräumt — bis hin zu einem Drittel der Möbel — verändert die Wahrnehmung eines Objekts stärker als mit jeder Renovation. Die Massnahme kostet fast nichts ausser Zeit und einem Lagerraum, und sie wirkt sofort auf Fotos und vor Ort. Interessenten müssen sich vorstellen können, wie sie hier leben. Das gelingt nicht, solange Ihr Leben sichtbar im Raum steht.

Die Fotos sind die wichtigste Einzelinvestition

Sie entscheiden darüber, ob jemand überhaupt Kontakt aufnimmt. Ein gutes Objekt mit schlechten Fotos wird seltener besichtigt als ein durchschnittliches mit guten. Professionelle Aufnahmen kosten einen Bruchteil des Maklerhonorars und wirken auf jede einzelne Anfrage. Bei Objekten mit besonderer Aussicht oder grossem Grundstück lohnen sich zusätzlich Aufnahmen aus der Höhe.

Ehrlichkeit beim Sanierungsbedarf zahlt sich aus

Wer bekannte Mängel offenlegt und mit einer Kostenschätzung einordnet, behält die Deutungshoheit. Wer ausweicht, überlässt die Schätzung der Gegenseite — und die fällt erfahrungsgemäss deutlich grosszügiger aus. Ein Gewährleistungsausschluss schützt zudem nicht vor arglistig verschwiegenen Mängeln; die Offenlegung ist also nicht nur taktisch klug, sondern rechtlich geboten.

— Häufige Fragen

Grosse Sanierungen rechnen sich selten in vollem Umfang. Kleinere Massnahmen zur Präsentation — Entrümpelung, Malerarbeiten, Reparatur offensichtlicher Mängel — wirken dagegen überproportional auf den erzielbaren Preis.
Bei leerstehenden Objekten häufig ja, weil leere Räume schwer einzuschätzen sind. Bei bewohnten Objekten reicht meist konsequentes Entrümpeln und Neutralisieren.
Deutlich weniger, als der Effekt auf die Anzahl Anfragen wert ist. Bei einer seriösen Vermarktung ist es in der Regel im Mandat enthalten.
Nicht zwingend, und oft ist es besser, wenn Sie es nicht sind. Interessenten sprechen offener, wenn die Eigentümerschaft nicht im Raum steht.

Bern-Mittelland

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